Spartacus Gladiator of Rome von WMS ist ein Stück Spielautomaten-Geschichte: Der Titel brachte die Colossal-Reels-Mechanik aus den Casinos von Las Vegas ins Online-Spiel – zwei Walzensets nebeneinander, davon eines mit gewaltigen zwölf Reihen. Ich habe Spartacus über mehrere Wochen getestet und dabei erlebt, warum diese wuchtige Konstruktion bis heute ihre treue Anhängerschaft hat: Wenn die gestapelten Wilds durchschlagen, bebt das komplette Spielfeld.
WMS – heute Teil von Light & Wonder – war jahrzehntelang eine feste Größe in amerikanischen Spielbanken, und Spartacus gehörte dort zu den meistgespielten Geräten. Die Online-Umsetzung übernimmt das Original nahezu unverändert, inklusive des markanten Löwengebrülls und der römischen Arena-Kulisse.
Das Setup ist das eigentliche Ereignis: Links dreht ein Hauptset mit fünf Walzen und vier Reihen, rechts daneben das kolossale Set mit fünf Walzen und zwölf Reihen. Beide laufen synchron über insgesamt 100 Gewinnlinien. Die Symbole bleiben stilecht im alten Rom – Spartacus selbst, Gladiatorenhelme, Schwerter und Schilde, dazu Kartenwerte für die unteren Ränge. Im Slot-Katalog gibt es nur eine Handvoll Titel mit vergleichbar monumentalem Spielfeld.
Der Clou steckt in den gestapelten Wilds: Das Spartacus-Wild erscheint auf beiden Sets gestapelt. Füllt es eine komplette Walze des Hauptsets, wird dieselbe Walze auf dem Kolossal-Set ebenfalls vollständig in Wilds verwandelt – eine zwölf Positionen hohe Wild-Säule, die auf einen Schlag Dutzende Linien verbinden kann. Genau dieser Übertrag-Moment ist der Herzschlag des Spiels.
Als Scatter dient das Kolosseum, das auf beiden Sets landen kann. Drei, vier oder fünf davon starten acht, zwölf oder zwanzig Freispiele und zahlen zusätzlich eine sofortige Scatter-Prämie vom Zwei-, Fünf- oder Zwanzigfachen des Einsatzes. In den Freispielen bleibt die Wild-Übertragung aktiv, und die Runde lässt sich erneut auslösen – in meinen Sessions kamen die besten Ergebnisse fast immer aus Freispielen, in denen zwei Wild-Säulen gleichzeitig auf dem Kolossal-Set standen.
Mehr Schnickschnack gibt es nicht, und das ist Absicht: kein Bonuskauf, keine Sammelmechanik, keine Multiplikator-Leiter. In deutschen GGL-Casinos wäre ein Bonuskauf ohnehin nicht verfügbar – hier führt der Weg in die Arena ausschließlich über die Kolosseum-Scatter.
Der Standard-RTP liegt bei 95,94 % – für einen Landcasino-Import ein üblicher Wert, aber unterhalb moderner Spitzenreiter; prüfen Sie die Paytable Ihres Anbieters, da abweichende Versionen kursieren. Die Volatilität stufe ich als mittel bis hoch ein: Über 100 Linien tröpfeln regelmäßig Kleingewinne, die echte Musik spielt aber erst, wenn Wild-Säulen das Kolossal-Set fluten. Zwischen diesen Momenten können ernüchternde Strecken liegen, in denen die vielen Minitreffer den Einsatz nicht decken.
In Deutschland gelten die bekannten Grenzen: höchstens 1 € Einsatz pro Spin und das anbieterübergreifende 1.000-€-Monatslimit über LUGAS; wer eine Auszeit braucht, nutzt die OASIS-Spielersperre. Für Echtgeld-Sessions empfehle ich ausschließlich GGL-lizenzierte Casinos – dort ist der Automat regelkonform konfiguriert.
Optisch merkt man Spartacus seine Landcasino-Herkunft an: funktionale Symbole, dunkle Arena-Kulisse, dazu Fanfaren und das ikonische Löwengebrüll beim Freispielstart – Retro-Charme statt Hochglanz. Auf dem Smartphone lief der Slot in meinen Tests stabil, allerdings wird das Kolossal-Set mit seinen zwölf Reihen auf kleinen Displays arg kompakt; im Querformat spielt es sich deutlich angenehmer. Weitere Klassiker des Studios finden Sie im WMS-Bereich. Mein Rat: Lernen Sie die Wild-Übertragung zunächst in der kostenlosen Demo kennen. Und denken Sie daran: 18+, Glücksspiel kann süchtig machen.
Marcos Wertung: 7,9/10
Ein Arena-Klassiker mit echtem Wow-Moment: Die auf das Kolossal-Set übertragenen Wild-Säulen erzeugen eine Wucht, die moderne Slots selten erreichen, und die Freispiel-Staffel samt Sofortprämie ist fair gebaut. Dafür wirkt die Präsentation angestaubt, der RTP liegt nur im Mittelfeld, und zwischen den großen Wild-Momenten kann sich das Spiel über 100 Kleinstgewinne ziehen.
„Wenn die Wild-Walze aufs große Set rüberspringt, ist das bis heute einer der besten Momente überhaupt. Spiele ihn seit Jahren.”— Andreas V., Januar 2025
„Grafisch ein Museum, ehrlich gesagt. Aber die 20 Freispiele mit 20-fachem Scatter-Bonus haben mich versöhnt.”— Nicole H., Juli 2025
„Auf dem Handy hochkant kaum spielbar, im Querformat okay. Die vielen Kleingewinne täuschen – ohne Wild-Säulen geht das Guthaben trotzdem runter.”— Stefan B., April 2026
Der Standardwert liegt bei 95,94 %. Casinos können abweichende Versionen einsetzen – maßgeblich ist die Paytable Ihres GGL-lizenzierten Anbieters.
Neben dem Hauptset mit fünf Walzen und vier Reihen dreht ein zweites, kolossales Set mit zwölf Reihen. Beide Sets laufen synchron und teilen sich 100 Gewinnlinien.
Füllt das gestapelte Spartacus-Wild eine komplette Walze des Hauptsets, wird dieselbe Walze auf dem Kolossal-Set vollständig zur Wild-Säule – das kann Dutzende Linien gleichzeitig verbinden.
Drei, vier oder fünf Kolosseum-Scatter bringen acht, zwölf oder zwanzig Freispiele plus eine Sofortprämie vom Zwei-, Fünf- oder Zwanzigfachen des Einsatzes. Eine erneute Auslösung ist möglich.
Ja, per kostenloser Demo – ideal, um das Doppel-Set-Prinzip und die Wild-Übertragung ohne Risiko kennenzulernen.
Ja, in GGL-lizenzierten Casinos. Dort gelten 1 € Höchsteinsatz pro Spin, das 1.000-€-Monatslimit über LUGAS und die OASIS-Spielersperre – 18+, Glücksspiel kann süchtig machen.
02 / SPIELDATEN
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03 / GRATIS-DEMO
Demo über einen GGL-lizenzierten Anbieter. Max. Einsatz: €1. Kein Echtgeld-Gewinn möglich.